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Die geschichtliche

Entwicklung des

Sportvereins "Eintracht" Rodt

Eine Reise durch die Zeit, gestaltet von Christoph Schuh.

Inhaltsverzeichnis:

  • I. Vorwort
  • II. Vorgeschichte
  • III. Die ursprüngliche Gründung
  • IV. Nach dem Zweiten Weltkrieg
  • V. Die Jahre 1949 bis 1959
  • VI. Die Jahre 1960 - 1969
  • VII. Die Jahre 1970 bis 1979
  • VIII. Die Jahre 1980 bis 1989
  • IX. Die Jahre 1990 bis 1999
  • X. Die Jahre 2000 bis 2006
  • XI. Das Jahr 2007
  • XII. Die Vorsitzenden
  • XIII. Die Trainer im Fußballbereich
  • XIV. Quellen

mündliche Überlieferungen über die ursprüngliche Gründung Josef Schröder ergänzende Erläuterungen Adolf Schappo.

I. Vorwort

Der Sportverein „Eintracht“ Rodt 1932 e.V. blickt auf eine 75-jährige Vereinsgeschichte zurück. Dies ist ein sehr langer Zeitraum, indem einerseits viele traditionelle Werte fortgesetzt wurden aber auch der gesellschaftlichen Weiterentwicklung Rechnung getragen wurde.

II. Vorgeschichte

Bis zum Ende des 19. Jahrhundert kannte man den Vereinssport in der heutigen Form noch nicht. Viele Menschen aus unserem Dorf wanderten zu dieser Zeit nach Amerika aus. Erst im Jahre 1912 hielt der Sport in Rodt dann seinen Einzug. Zu dieser Zeit wurde von Pastor Esch aus Schleidweiler in Rodt ein Turn- u. Sportverein gegründet. Als Leiter der damaligen Riege wurde Wilhelm Badry ernannt. Aktive Sportler waren u.a. Wilhelm Badry, Friedrich Badry, Michael Borscheid, Matthias Endres, Nikolaus Kappes, Theodor Knebel, Peter Mohsem, Peter Müller, Nikolaus Müller, Anton Müller, Anton Reuter, Johann Reuter, Peter Stoffels I und Peter Stoffels II. Die Sportbekleidung und das vorhandene Sportgerät wurden von Pastor Esch gestiftet. Es wurde zu dieser Zeit bereits über den Bau einer Turnhalle nachgedacht. Nach einer späteren Überlieferung der damals aktiven Sportler Michael Borscheid und Matthias Endres errang eine Rodter-Lauf-Staffel den ersten Preis bei einem Turn- u. Sportfest in Föhren. Im Jahre 1916 wurde dann der Verein aufgelöst, da alle Männer zum Wehrdienst einberufen wurden. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges entwickelte sich um 1920 wieder ein aktives Vereinsleben in Rodt. Es wurden der „Club Frohsinn“ und der „Club Wanderslust“ gegründet. Durch den „Club Wanderslust“ wurden mit Gitarren und Mandolinen Ausflüge in der Rodter Umgebung unternommen. Hauptgedanke war hierbei zunächst das Wandern und die Verbreitung des volkstümlichen Liedgutes. Erst ab dem Jahr 1922 wurde sich mit Fußball und Leichtathletik wieder den sportlichen Aktivitäten gewidmet. Vorsitzender des Klubs war zu dieser Zeit Matthias Laudor („Schmiedten Mätty“). Das erste offizielle Fußballspiel wurde in Welschbillig ausgetragen, wo man durch die Unterstützung von 3 ausgeliehenen Spielern der „Eintracht Trier“ sogar das Spiel gewinnen konnte. Im Jahre 1925 schlossen sich die Fußballspieler des Clubs „Wanderlust“ der Deutschen Jugendkraft (DJK) an und spielten bis 1932 Fußball als DJK-Verein. Die DJK war ein Verband für Sportpflege in katholischer Gemeinschaft. Der erste Leiter dieser Fußballabteilung war Johann Badry, sein Nachfolger wurde dessen Bruder Fritz Badry, von 1930 bis 1932 übernahm Adam Hauprich die Leitung.

III. Die ursprüngliche Gründung des Sportvereins

Über die eigentlichen Gründungsjahre existieren keinerlei schriftliche Überlieferungen mehr. Die nachstehenden Gründungsüberlieferungen basieren auf früheren Erzählungen unseres inzwischen verstorbenen Ehrenmitgliedes Josef Schröder. Im Jahre 1932 gründeten sportbegeisterte Rodter Männer aus der ehemaligen DJK-Fußballabteilung unter der Leitung von Adam Hauprich im Gasthaus Hoffmann den Sportverein „Eintracht“ Rodt. Sein Nachfolger wurde später Leonhard Schmitz, der den Verein bis zum Jahre 1946 leitete. Jugendleiter war zu dieser Zeit Josef Schröder. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern gehörten u.a. Matthias Hoffmann, Anton Reuter Cordie, Karl Fabinger, Bernhard Wallenborn, Peter Freudenreich, Michael Borscheid, Martin Hoffmann, Martin Schmitz, Adam Hauprich, Nikolaus Peil, Josef Otto, Peter Keilen, Johann Wallerath, Markus Reuter, Theo Gerhards, Arnold Erberich, Jakob Lonter, David Hoor, Nikolaus Otto und Jakob Thiel. Mit einem Freundschaftsspiel gegen den SV Fell wurde der offizielle Spielbetrieb aufgenommen. Da kein eigener Sportplatz vorhanden war, wurde von einem begeisterten Fußballanhänger eine Wiese für den Spielbetrieb zur Verfügung gestellt. Später überließ die Gemeinde dem Verein ein Grundstück „Im Gärtchen“ als Fußballplatz. Der Verein unterhielt zu dieser Zeit 2 Fußballmannschaften und eine Leichtathletikabteilung. 1935 gelang es eine starke Jugendmannschaft aufzubauen, der auch Spieler aus Schleidweiler und Zemmer angehörten. Von 1942 bis 1946 ruhte die Ausübung des Vereinsports, da fast alle jungen Männer zum Wehrdienst einberufen worden waren, von denen leider nicht alle zu ihren Eltern und Familien zurückkehrten.

IV. Nach dem Zweiten Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg war vorbei und man entschloss sich im Jahre 1946 den aktiven Vereinssport wieder aufleben zu lassen. Dies war jedoch mit vielen Hindernissen verbunden. Am 29. Juli 1946 stellten Josef Schröder, Nikolaus Otto und Paul Endres einen schriftlichen Antrag beim Ortsbürgermeister von Rodt, mit der Bitte die Abhaltung einer beschlussfähigen Versammlung genehmigen zu lassen. Ziel war, dass der Sportverein wieder aktiv werden konnte. Dieser Antrag wurde über den Amtsbürgermeister in Ehrang an die zuständige französische Militärpräfektur nach Trier weitergeleitet. Bevor es jedoch zur Antragsstellung kommen konnte, musste hierfür zunächst eine Vereinssatzung abgefasst und eine Liste über das verfügbare Sportmaterial und Sportgerät erstellt werden. Weiterhin war eine namentliche Auflistung des Vorstandes und der aktiven und inaktiven Mitglieder notwendig. Nachdem sämtliche Erfordernisse erfüllt und die Unterlagen ins französische übersetzt waren, wurden sie von der Ortsgemeinde an die französische Militärregierung zur Zustimmung weitergeleitet. Weil Paul Endres zum Zeitpunkt der Antragstellung jedoch noch nicht „großjährig (volljährig)“ war, trat an seine Stelle Christof Denys. Zeitgleich mit der Antragsstellung bei der franz. Militärbehörde erfolgte am 02. August 1946 die Anmeldung des Sportvereines beim Sportverband Mittelrhein in Bad Ems, um auch eine Teilnahme an den Verbandsspielen der Kreisklassen zu erreichen. Mit Wirkung zum 07. August 1946 wurde der Verein in den Sportverband Mittelrhein aufgenommen. Mit Schreiben vom 19. Februar 1947 wurde von der franz. Militärregierung – Abteilung Jugend und Sport – über die Ortsbürgerbehörde Ehrang die Genehmigung zur Wiederaufnahme des aktiven Vereinssports erteilt. Erster Vorsitzender wurde Josef Schröder, der übrige Vorstand bestand aus Nikolaus Otto und Paul Endres. Aktive Spieler im Verein waren Christof Denys, Anton Reuter I, Johann Jacobs, Heinrich Koster, Nikolaus Wallenborn, Walter Schappo, Ewald Schuh, Peter Reichertz, Werner Schuh, Alfons Endres, Günther Thieltges, Emmerich Mohsem, Reinhold Schmitz, Anton Reuter II. Peter Meyer, Franz Müller, Johann Schröder, Josef Mohsem, Franz Cordie, Jakob Meyer, Alois Koster, Peter Thiel, Peter Schneider, Erwin Hoffmann, Willi Bohlen. Zu seinen inaktiven Mitgliedern durfte der Verein Hugo Schappo, Peter Denys, Peter Schröder, Alfred Tokarski, Bernhard Thieltges, Johann Keilen, Peter Gouverneur und Wilhelm Hinterscheid zählen. Da es 1946 zunächst noch keinen Lederball gab, sammelten die aktiven Fußballer im Dorf 2 Zentner Getreide, um einen Fußball kaufen zu können. Die Sportbekleidung wurde durch die Frauen des Dorfes aus Leinen geschneidert. Einfache Straßenschuhe dienten zunächst als Schuhersatz. Zu den Auswärtsspielen fuhren die Spieler mit bis zu 3 Personen auf einem Fahrrad. Gespielt wurde zuerst auf der „Seizen-Wiese“, die im Bereich „Friedbüschstraße“ und „Zemmerer Straße“ lag. Da der Sportverein bis dahin keinen eigenen Sportplatz hatte, stellte er einen Antrag an die Gemeinde, mit der Bitte zur Abtretung eines Waldstücks. Der Antrag wurde schließlich bewilligt und dem Verein ein Grundstück „Im Friedbüsch“ zur Errichtung eines Sportplatzes zugewiesen. Mit harter Arbeit und ohne maschinelle Hilfe wurde das Waldstück durch die Mitglieder des Vereines gerodet und soweit hergerichtet, dass der Platz bespielbar war und seiner Bestimmung zugeführt werden konnte.

V. Die Jahre 1949 bis 1959

Im Sommer 1949 wurde das erste offizielle Fußballspiel auf dem Sportplatz ausgetragen. Weil der Platz nur mit Sand bedeckt war, stiegen riesige Staubwolken empor. Auf diesem Sportplatz wurde bis 1960 gespielt. Zu dieser Zeit stand der Verein unter der Leitung des Vorsitzenden Nikolaus Otto. Von 1949 bis September 1950 war Anton Trauten Vorsitzender des Sportvereins. Am 17. September 1950 wurde in einer Mitgliederversammlung die Vereinigung des SV Eintracht Rodt 1932 und des SV Schleidweiler zur „Spielvereinigung Eintracht Rodt – Schleidweiler“ beschlossen. Zum Vorstand wurden gewählt: 1.Vorsitzender Arnold Erberich (Rodt), 2. Vorsitzender Peter Schönhofen (Schleidweiler), 1. Kassierer Christof Denys (Rodt), 2. Kassierer Peter Heinz (Schleidweiler), 1. Schriftführer Johann Reuter (Rodt), 2. Schriftführer Ludwig Schmitz (Schleidweiler), Jugendwart Leonhard Schmitz (Rodt) und Gerätewart Adam Hauprich (Rodt). Der Spielbetrieb wurde mit einer Ligamannschaft in der B-Klasse, einer zweiten Mannschaft und einer Jugendmannschaft aufgenommen. Durch die Ligamannschaft wurden zwölf Verbandsspiele ausgetragen. Es konnten hierbei 4 Siege, 5 Niederlagen und 3 Unentschieden erzielt werden. Als Schiedsrichter wurde der Sportskamerad Josef Schröder eingesetzt. Im Vereinslokal Wolter wählten am 01. September 1951 in der Generalversammlung 68 Mitgliedern den neuen Vorstand der Spielvereinigung unter dem Vorsitz von Matthias Hoffmann. Auch in der Spielsaison 1951/1952 sollte wiederum mit einer ersten Mannschaft, einer zweiten Mannschaft und einer Jugendmannschaft am Spielbetrieb teilgenommen werden. Am 15. Dezember 1951 wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung die Spielvereinigung wieder beendet. Gründen hierfür waren offensichtlich Unstimmigkeiten bei den Monatsbeiträgen und den Mitgliederzahlen. Der SV Rodt setzte den Spielbetrieb mit der gleichen Anzahl an Mannschaften, nur mit neuem Vorstand und unter dem Vorsitz von Matthias Hoffmann fort. Anlässlich der 20-jährigen Vereinsgründung fanden am 13. Januar 1952 bei einem Familienabend die Ehrungen der Gründungsmitglieder statt. In der Generalversammlung vom 30. August 1952 im Vereinslokal Wolter kam es zu Neuwahlen. Hierbei wurde Emmerich Mohsem zum Vorsitzenden gewählt. In der Saison 1952/1953 wurden eine Senioren- und eine Jugendmannschaft zum Spielbetrieb angemeldet. Der gewählte Vorstand wurde bei den Wahlen vom 31. Juli 1953 im Amt bestätigt. Nachdem der Sportverein in einem Meisterschaftsspiel am 27. September 1953 gegen Ralingen den Spieler Böker, der zu dieser Zeit als Lehrer in Rodt tätig war, unberechtigt mit einem anderen Spielpass eingesetzt hatte, wurde aufgrund des Beschluss des Kreisvorsitzenden Hermann Schmitt der 1. Vorsitzende Emmerich Mohsem und der Jugendwart Johann Lonter für 2 Jahre in ihrer Amtsführung gesperrt. Hieraufhin wurde am 17. Januar 1954 eine außerordentliche Generalversammlung abgehalten und der bisherige Kassierer Christof Denys übernahm nunmehr auch den Vorsitz des Vereines. Durch ein an den Sportbund gerichtetes Gnadengesuch wurde die Sperre für den ehemaligen Vorsitzenden Emmerich Mohsem im Juli 1954 aufgehoben, so dass er das Amt dann wieder aufnehmen konnte und es bis 1962 inne hielt. Die Saison 1953/1954 wurde von unserer Mannschaft mit einem vorletzten Platz beendet. In der Relegation setzte man sich überlegen gegen die weiteren Teilnehmer durch und der Klassenerhalt war somit gesichert. Ein Maskenball im Jahre 1957 sorgte für Unstimmigkeiten. Es wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen es erfolgte anschließend der Wechsel des Vereinslokals vom Gasthaus Wolter zum Gasthaus Trauten. Vom 29. Juni bis 01. Juli 1957 feierte der Sportverein sein 25-jähriges Stiftungsfest. Der Kommersabend am Samstag wurde mit Ehrungen und Tanz gestaltet. Sonntags schloss sich eine Frühmesse mit anschließender Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal an. Am Nachmittag wurde ein Pokalturnier ausgetragen bei der die Mannschaft aus Pfalzel als Sieger hervorging. Erstmalig veranstaltete der Sportverein am 26. Januar 1958 eine Kappensitzung, die durch den Karnevalsverein Ehrang 09 unterstützt wurde. Die Saison 1957/1958 wurde mit einem vorletzten Platz beendet, so dass ein Relegationsspiel austragen werden musste. Das am 20.07.1958 in Leiwen durchgeführtes Entscheidungsspiel verlor unsere Mannschaft mit 3:4 gegen Beuren und stieg in die C-Klasse ab. In der darauf folgenden Saison feierte die Erste Mannschaft nach einem großartigen Saisonverlauf die Meisterschaft und stieg direkt wieder in die B-Klasse auf. Bereits ab dem vierten Spieltag konnte sie die Tabelle der C-Klasse anführen und gab die Spitzenposition nicht mehr ab. Im Verlauf dieser Saison wurden 19 Spiele gewonnen, 1 Spiel verloren und 2 Spiele endeten mit einem Unentschieden. Die Mannschaft erreichte 40:4 Punkte und 91:31 Tore. In der Saison 1959/1960 konnte noch durch einen Sieg am letzten Spieltag der Verbleib in der B-Klasse gesichert werden.

VI. Die Jahre 1960 bis 1969

Im Spieljahr 1960/1961 belegte die 1. Mannschaft trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle den dritten Platz. Im Jahre 1960 wurde der Sportplatz neu geebnet, einplaniert und mit Rasen eingesät. Vom 05. bis 07. August 1960 erfolgte mit einem Pokalturnier die Einweihung. Die Freude über den neuen Rasenplatz war jedoch nur von kurzer Dauer. Durch die verschiedenartigen Bodenverhältnisse und die finanziellen Schwierigkeiten auf dem Platz eine notwendige Schicht Mutterboden aufzutragen, war der Rasennarbe keine lange Lebensdauer beschieden. Nach einer Mitgliederversammlung am 18. August 1962 übernahm Heinrich Koster den neuen Vorsitz und übte dieses Amt bis Jahre 1969 aus. Auf dem bisherigen Sportplatz wurde 1963 eine neue Drainage verlegt, Mutterboden aufgefüllt und neuer Rasen eingesät. Weiterhin wurde ein Gerätehaus mit einem Waschraum erstellt. Am Pfingstwochenende 01. - 03. Juni 1963 wurde der Sportplatz eingeweiht und der Verein feierte hierbei mit einem Jahr Verspätung sein 30-jähriges Stiftungsfest. Die Sportanlage wurde zwei Jahre später noch mit einer 100-m-Laufbahn und einer Weitsprunganlage erweitert. Im Jahre 1967 gründete sich eine Tischtennisabteilung im Sportverein. Gespielt wurde im Gasthaus Wolter auf 2 Tischtennisplatten unter „abenteuerlichen“ Bedingungen. Innerhalb weniger Jahre gelang der 1. Mannschaft der Aufstieg von der 2. Kreisklasse in die Bezirksliga. Zeitweilig nahmen 2 Senioren-, 1 Damen- u. eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Wegen Auflagen des Tischtennisverbandes Rheinland musste der Spielort in die Schule nach Schleidweiler, dann ins Gasthaus Reichertz in Zemmer und schließlich nach Speicher in die dortige Turnhalle verlagert werden. Letztendlich musste die Tischtennisabteilung mangels fehlenden geeigneten Spielortes, weil die Turnhalle in Speicher nicht mehr zur Verfügung stand, geschlossen werden. Ab der Saison 1968/1969 spielten alle Jugendspieler des SV Rodt und des SV Schleidweiler in einer Jugendspielgemeinschaft. Die B-Jugend errang 1970 nach der Staffelmeisterschaft auch die Kreismeisterschaft. Höhepunkt dieser erfolgreichen, ohne Niederlage absolvierten Saison, war der 4:3 Sieg gegen SV Eintracht Trier I. In den Jahren 1969 bis 1970 übernahm Gerhard Köhn den Vorsitz im Verein. Im Seniorenbereich lief es zu dieser Zeit weniger gut, man stand kurz vor der Einstellung des Spielbetriebes. Erstmalig verpflichtete der Verein 1969 mit Rudolf Lörsch einen Trainer. Von da an ging es stetig aufwärts.

VII. Die Jahre 1970 bis 1979

In den Jahren 1970 bis 1972 leitete wiederum Emmerich Mohsem den Sportverein. 1972 übernahm Johann Reuter das Amt des 1. Vorsitzenden und leitete den Verein bis 1983. Anfangs der siebziger Jahre wurde die Alte Herren-Mannschaft gegründet, in der Spieler vom SV Rodt und vom SV Schleidweiler gemeinsam spielten. Pfingsten 1972 feierte der Verein sein 40-jähriges Jubiläum mit einem mehrtägigen Sportturnier. In der Saison 1973/1974 belegte die 1. Mannschaft einen guten 4. Tabellenplatz in der damaligen 3. Kreisklasse. In den Jahren 1974/1975 bestanden ernsthafte Ambitionen eine Damen-Fußballmannschaft aufzubauen, die Mannschaft bestritt jedoch nur Freundschaftsspiele und wurde 1975 aufgelöst. Die Saison 1974/1975 kann man wohl als die erfolgreichste Saison in der Geschichte des Sportvereins Rodt bezeichnen, spätere Erfolge resultierten aus der Spielgemeinschaft mit dem Sportverein Schleidweiler. Mit dem Hallenturnier der Herbstmeister in Konz im Januar 1975 wurde die Erfolgsserie eröffnet. Im Endspiel besiegte man den A-Ligisten SV Krettnach mit 2:0. Am Ende der Saison stand die 1. Mannschaft auf dem den 1. Tabellenplatz - punktgleich mit SV Mehring II. Das Entscheidungsspiel um die Staffelmeisterschaft wurde jedoch mit 1:2 verloren. Durch einige skandalöse Entscheidungen des Schiedsrichters waren viele der mitgereisten Zuschauer so aufgebracht, dass sie nach dem Spielende auf den Platz stürmten und auf den Schiedsrichter einschlugen. Der Verein wurde daraufhin von der Spruchkammer des Fußballkreises mit einer hohen Geldstrafe und Spielsperren bestraft. Als Vizemeister erfolgte nunmehr die Teilnahme an der Aufstiegsrunde mit den Tabellenzweiten der anderen Staffeln sowie den Drittletzten aus der 2. Kreisklasse. Nach drei hohen Siegen gelang der Aufstieg in die 2. Kreisklasse. Im anschließend ausgetragenen Kreispokal der 2. und 3. Kreisklasse konnte die Erfolgsserie weiter fortgesetzt werden. Im Kreispokalendspiel gelang in einem hochklassigen und dramatischen Spiel ein 2:1 Sieg gegen den klassenhöheren FSV Tarforst. Schließlich konnten wir sogar auch nach einem 1:0 Sieg im Endspiel gegen die SG Sauertal den Verbandsgemeindepokal gewinnen. Nach dem Aufstieg in die 2. Kreisklasse blieben wir auch in der Saison 1975/1976 auf der Erfolgsspur. Als Vizemeister nahm die Mannschaft wiederum an einer Aufstiegsrunde teil. Durch souveräne Leistungen meisterten wir auch diese Hürde und stiegen als Gruppenerster in die 1. Kreisklasse auf. Ende 1975 begann der Neubau des Sportplatzes. In Eigenleistung wurde der angrenzende Wald gerodet, um die Sportplatzfläche auf 105 m x 68 m zu vergrößern. Der neue Tennenplatz mit Flutlichtanlage und einer einseitigen Laufbahn konnte im Herbst 1976 fertig gestellt werden. Die Einweihung erfolgte im November 1976 mit dem Meisterschaftsspiel Rodt gegen Schleidweiler. Die Saison 1976/1977 in der 1. Kreisklasse verlief sehr zufrieden stellend. Die Mannschaft spielte in der Spitzengruppe mit und belegte den 3. Tabellenplatz. Nach 7 Jahren erfolgreicher Trainertätigkeit übergab Rudolf Lörsch das Traineramt 1977 an Willi Essler. In den nachfolgenden 3 Spieljahren erreichte die Mannschaft stets Tabellenplätze im oberen Tabellendrittel. Vom 28. Mai bis 30. Mai 1977 feierte der Sportverein sein 45-jähriges Gründungsfest. Neben dem dreitägigen Sportturnier wurde auch im Festzelt unter den Eichen an allen Tagen ein großes Showprogramm geboten.

VIII. Die Jahre 1980 -1989

Im Jahre 1980 erhielt der Sportverein nach langen Verhandlungen endlich die Genehmigung zum Bau eines Sportplatzumkleidegebäudes. Der 1. Vorsitzende Johann Reuter und Ortsbürgermeister Heinrich Koster trugen mit großem persönlichem Engagement maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Dem Verein gelang es mit zahlreichen Arbeitsstunden seiner freiwilligen Helfer durch Eigenleistung einen Betrag von ca. 100.000,– DM einzusparen. Die Einweihung des Gebäudes erfolgte im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums vom 28. Mai bis 31. Mai 1982. Im Bereich des heutigen Aussichtsturmes wurde ein großes Festzelt aufgebaut. Höhepunkt des Festes war ein glanzvoller Kommersabend mit zahlreichen Ehrungen. Das mehrtägige Fußballprogramm auf dem Sportplatz erfreute mit einigen attraktiven Paarungen zahlreiche Besucher. Neben den bestehenden Fußballabteilungen im männlichen Jugend- und Seniorenbereich wurde der Verein 1982 um die Abteilung II.-Weg-Frauen erweitert. Ebenfalls wurden 1982 aus Mitgliedern des Sportvereins die Freizeitmannschaften TM Wolter und TM Onkel Nikla gegründet, die sich beide jedoch bereits nach wenigen Jahren wieder auflösten. Aus versicherungstechnischen Gründen war auch die FZM Daufenbach von 1980 bis 1985 dem SV Rodt angeschlossen, aus der anschließend ein eigenständiger Verein wurde. Nach 6 Jahren in der 1. Kreisklasse (heute B–Klasse) belegte die 1. Mannschaft in der Saison 1982/1983 den letzten Tabellenplatz und stieg damit in die 2. Kreisklasse ab. Beginnend mit der Saison 1982/1983 wurde nunmehr in der Jugendspielgemeinschaft gemeinsam mit dem SV Schleidweiler und dem 1. FC Zemmer gespielt. Im Seniorenbereich spielten ab 1983 auch die Reservemannschaften von Schleidweiler und Rodt in einer Spielgemeinschaft. Von der Saison 1983/1984 bis zur Saison 1986/1987 spielte die 1. Mannschaft in der 2. Kreisklasse und erreichte dort durchweg Platzierungen im oberen Tabellendrittel. Im Jahre 1983 stand der Verein kurzzeitig unter dem Vorsitz von Franz Cordie, der das Amt anschließend bis 1984 an Ernst Haupers übergab. Im April 1984 erfolgte durch Ernst Haupers und Manfred Cordie der Eintrag des Vereins ins Vereinsregister beim Amtsgericht Trier. Die Abteilung II.-Weg-Frauen wurde 1984 wurde auf Initiative von Rosemarie Cordie und Heidi Coster in eine Volleyballabteilung umgewandelt. Unter ihrem ersten Trainer Chris Kopp entwickelte sich die Mannschaft schnell, so dass sie schon in der Saison 1985 in einer Spielgemeinschaft mit Schleidweiler am Spielbetrieb in der Kreisliga teilnahm. Die Damenmannschaft spielte auch unter den späteren Trainer Arndt Schattenberg im mittleren bis oberen Bereich der Kreisklasse. In der Zeit von 1984 bis 1985 übernahm Paul Reichertz die Leitung des Vereins, von 1985 bis 1993 stand wiederum Ernst Haupers an der Spitze des Vereines. Mit dem Bau einer Schulturnhalle und deren Einweihung im Jahre 1986 erweiterte der Sportverein sein Angebot in Richtung Breitensport. Es wurde eine Frauen-Gymnastikgruppe gegründet, deren sportliche Leitung Sylvia Kropp geb. Mereien bis 1992 übernahm. Die Abteilung II.-Weg-Männer ging montags ihren sportlichen Aktivitäten nach, die Damen-Volleyballmannschaft hatte nunmehr bessere Trainingsmöglichkeiten und es wurde wiederum eine Tischtennisabteilung gegründet. Die Tischtennis-Seniorenmannschaft spielte von 1985 bis 1990 und verfügte von 1985 -1988 ebenfalls über eine Juniorenmannschaft. Der Kommersabend zum 55-jährigen Jubiläum fand im Jahr 1987 in der Schulturnhalle Rodt statt. 1987 wurde die Damen-Volleyball-Mannschaft von dem Trainer Wolfgang Maehs übernommen, der sich zum Ziel gesetzt hatte, die Mannschaft innerhalb eines kurzen Zeitraumes radikal zu verjüngen. Dies stellte einen sportlichen Einschnitt dar und viele Spielerinnen, die über lange Jahre die Mannschaft unterstützt hatten, beendeten ihre aktive Laufbahn. Um das vorzeitige Ende der Volleyballmannschaft zu verhindern, übernahm Martin Coster aus Schleidweiler übergangsweise das Training und konnte das Team somit zusammen halten. Das Jahr 1987 war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Sportvereins. Mit Beschluss der Mitgliederversammlungen vom 16. Mai 1987 wurde eine Seniorenspielgemeinschaft mit dem SV Schleidweiler 1922 e.V. gebildet. Es war hiermit der Zusammenschluss im Jugendbereich und im gesamten Seniorenbereich vollzogen. Im Jahre 1987 schlossen sich die Rodter Ortsvereine zusammen und organisierten erstmals gemeinsam die Kirmes auf dem Dorfplatz „Unter den Eichen“. Diese Veranstaltung fand großen Anklang innerhalb der Dorfgemeinschaft und wurde fortan jährlich mit zunehmenden Aktivitäten fortgesetzt. Mit drei Seniorenmannschaften wurde der Spielbetrieb aufgenommen und bereits in der Saison 1988/1989 konnte man auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Bereits am vorletzten Spieltag stand die 1. Mannschaft als Meister der Staffel Mosel/Eifel mit 41:11 Pkt. und 75:29 Toren fest. Der Wiederaufstieg in die B-Klasse (früher 1. Kreisklasse) war gesichert. Nach zwei Siegen über die beiden anderen Staffelmeister - 3:1 gegen Wasserliesch/Oberbillig und 7:2 gegen Züsch/Neuhütten - stand man als Kreismeister der Kreisliga C fest. Mit einem 2:1 Erfolg im Endspiel gegen Mariahof Trier wurde die herausragende Saison mit dem Titel des Kreispokalsiegers der C/D-Liga gekrönt. Nach dem Aufstieg in die B-Klasse spielte die 1. Mannschaft in der Saison 1989/1990 auf Anhieb im oberen Tabellendrittel mit. Die zweite Saison unter Trainer Axel Henrichs brachte auch keine weitere Verbesserung. In den Jahren 1989 bis 1994 wurde die Jugendspielgemeinschaft durch den Zusammenschluss mit dem SV Orenhofen und dem SV Preist erweitert. Hier errang die C-Jugend in der Saison 1989/1990 die Meisterschaft in der Staffel Trier/Mosel.

IX. Die Jahre 1990 bis 1999

1990 gelangen der 1. Mannschaft noch einige sensationelle Erfolge im DFB-Vereinspokal. Nach Siegen gegen die höherklassig spielenden Mannschaften aus Ehrang (1:0), Wallenborn (2:0) und Krettnach (3:1), schied sie erst in der vierten Runde als letzter noch verbliebener Kreisligist mit einer 1:4 Niederlage gegen Leiwen aus. Aus dem Turnier in Newel ging die 1. Mannschaft 1990 als Sieger des Verbandsgemeindepokals hervor. 1990/1991 wurde ein weiterer Anlauf gestartet eine Damen-Fußballmannschaft aufzubauen, es wurden jedoch nur einige Freundschaftsspiele durchgeführt und anschließend die Mannschaft wieder aufgelöst. Im Mai 1990 wurde mit Hermann-Josef Denzer ein neuer Trainer für die Damen-Volleyballmannschaft gefunden, der das Team bis heute trainiert. Die Mannschaft spielte über Jahre hinweg im oberen Bereich der Kreisklasse und verfehlte mit einem Punkt Differenz 1994 nur ganz knapp den Aufstieg. Martin Coster übernahm dann die Volleyball-Mixed-Mannschaft, die im Freizeitbereich bis Ende der neunziger Jahre spielte. In der Saison 1991/1992 erreichte die 1. Mannschaft mit ihrem Trainer Theo Kaiser einen hervorragenden 2. Tabellenplatz und ging in die Relegation. Nach Siegen in den Spielen gegen Schweich und Wasserliesch war der Aufstieg in die A – Klasse perfekt. Das 60-jährige Jubiläum feierte der Sportverein 1992 bei einem großen Kameradschaftsabend mit zahlreichen Ehrungen im Gasthaus Wolter. Ab dem Jahre 1992 wurde die Frauen-Gymnastikgruppe von Katja Reichertz weitergeleitet. Die erste Saison (1992/1993) in der A – Klasse spielte die 1. Mannschaft auf sehr hohem Niveau und belegte einen 3. Tabellenplatz mit lediglich 5 Punkten Rückstand auf den Meister Mandern. Den Kreispokal der A- und B-Ligisten gewann man mit einem 1:0 Sieg gegen die TuS Saarburg. Auch die C-7er-Jugend erreichte in der Saison 1992/1993 einen herausragenden sportlichen Erfolg. Die Mannschaft gewann souverän die Staffelmeisterschaft, Kreismeisterschaft und den Kreispokal. Als Nachfolger von Ernst Haupers übernahm Adolf Schappo 1993 das Amt des 1. Vorsitzenden und führte den Verein bis 1998. Aufgrund eines starken Rückgangs an Spielerinnen wurde die Damen-Volleyball-Mannschaft Mitte der 90-er-Jahre ebenfalls in eine Mixed-Mannschaft umgewandelt. Zunächst in der A-Liga spielend, wechselte die Mannschaft später in die B-Liga, wo sie jahrelang im oberen Bereich mitspielte. Derzeit befindet sich die Mannschaft in einem Umwandlungsprozess und es werden jüngere Spieler allmählich in den Ligaspielbetrieb integriert. Im Jahre 1995 gewann die 1. Mannschaft erneut den Verbandsgemeindepokal. Aus den ehemaligen Jugendspielern der Geburtsjahrgänge 1962-1964 wurde im Jahre 1997 die Freizeitmannschaft Juventus SchleiRo III gegründet. Sie hatte sich neben dem eigenen Spaß am Fußballspielen auch das Ziel gesetzt, jüngere Spieler an den Seniorenbereich heranzuführen, die bis dahin noch nicht die entsprechende Motivation für den regelmäßigen Ligabetrieb gefunden hatten. Für die Jahre 1998 bis 2000 wurde Erwin Haupers zum Vorsitzenden des Vereines gewählt. Weil das bisherige Vordach des Sporthauses nicht mehr den baulichen Vorschriften entsprach, wurde am 10.04.1999 mit dem Abriss begonnen und bis zum Sportturnier im Juli ein neues Dach errichtet. 1998/1999 sollte das erfolgreichste Jahr im sportlichen Bereich werden. Unter ihrem Trainer Roland Schmitt wurde die 1. Mannschaft Meister in der A-Liga und stieg in die Bezirksliga auf. Die 2. Mannschaft mit ihrem Trainer Jörg Heinz wurde Vizemeister in der D-Liga und stieg in die C-Liga auf. Auch im Jugendbereich war in dieser Saison ein Meister vorhanden. Die D-Jugend wurde Meister in ihrer Staffel und errang noch den Kreismeister.

X. Die Jahre 2000 bis 2006

Von 2000 – 2002 übernahm Bruno Wallenborn die Leitung des Sportvereins. Seit dem 13.01.2000 wurde das sportliche Angebot für Frauen um eine Aerobicgruppe erweitert. Die Leitung dieser Gruppe und auch der Gymnastikgruppe übernahm Heike Schumacher. Im ersten Jahr in der Bezirksliga spielte die 1. Mannschaft eine souveräne Hinrunde, aufgrund einer sich anschließenden schlechten Rückrunde belegte man den viertletzten Platz und musste in die Relegation gehen. Hier setzte sich die sportliche Talfahrt fort und es erfolgte 2000 wieder der Abstieg in die A-Liga. Nach langer Pause fanden am 30. März 2001 im Gasthaus Wolter erstmals wieder Ehrungen von langjährigen Mitgliedern in einem feierlichen Rahmen statt. 2001 gewann die E-11er-Jugend-Mannschaft die Meisterschaft in ihrer Staffel, schied jedoch bei der Ermittlung des Kreismeisters frühzeitig aus. Nach zwei Spielzeiten in der C-Liga stieg die 2. Mannschaft 2001 wieder in die D-Liga ab. Die Nachfolge von Bruno Wallenborn trat in den Jahren 2002 bis 2004 Rainer Hött an. Im Mai 2002 kam es zu einem vertraglichen Zusammenschluss aller Rodter Ortsvereine und die „Interessengemeinschaft zur Förderung des Ortsteils Rodt e.V.“ wurde gegründet. Neben der Förderung des sozialen und kulturellen Lebens sind die Unterstützung von Jugendarbeit und Sonderprojekten innerhalb des Ortsteils die Schwerpunkte der Interessengemeinschaft. Die 1. Mannschaft konnte sich nach dem Abstieg aus der Bezirksliga nur zwei Spielzeiten in der A-Liga halten und stieg 2002 in die B-Liga ab. Nach einem sportlich erfolglosen Jahr in dieser Spielklasse war der Abstieg in die C-Liga vorgegeben. Mit Beginn der Saison 2002/2003 wurde die bestehende Spielgemeinschaft im Bereich der 2. Mannschaft um den 1. FC Zemmer erweitert. Ab der Saison 2003/2004 erfolgte der Zusammenschluss im gesamten Seniorenbereich. Am 06. Juni 2004 wurde erstmalig ein gemeinsamer Wandertag für die Mitglieder aller drei Vereine durchgeführt. Diese Veranstaltung fand mit einer regen Beteiligung großen Anklang bei den Mitgliedern. Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm Michael Cordie im Jahre 2004. Im Frühjahr 2005 wurde durch die Gründung einer Badmintongruppe der Bereich des Breitensports erweitert. Nach einer von der Verbandsgemeinde Trier-Land durchgeführten Nordic Walking Veranstaltung im Oktober 2004 wurden der Heimatverein Rodt-Schleidweiler und der Sportverein von der Ferienregion Trier-Land zur Errichtung eines Nordic Walking Parcours Fidei animiert. Die Installation dieses Trendsports im Bereich der Fidei fand bei den beiden Vereinen eine große Zustimmung und bereits am 06.01.2005 fand ein erstes Treffen zwischen Vertretern der Ferienregion Trier-Land, des Heimatvereines Rodt-Schleidweiler, der Ortsgemeinde Rodt und des Sportvereines statt. Zu einem späteren Zeitpunkt stieß auch die FFW Rodt als weiterer Vertragspartner hinzu. Die weiteren Planungen nahmen ihren Lauf und im August 2006 fand auf den Wegstrecken des Parcours der erste Einführungskurs Nordic Walking statt. Am 10. September 2006 erfolgte die offizielle Einweihung der „Informations- und Raststätte Nordic Walking“ und die Eröffnung der insgesamt sieben Strecken. Die „Informations- und Raststätte“ befindet sich unmittelbar hinter der Sportanlage in Rodt. Die sieben Nordic Walking Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sind auf einer Gesamtlänge von insgesamt 57 km ausgewiesen.

XI. Das Jahr 2007

In unserem diesjährigen Jubiläumsjahr besteht der Sportverein aus insgesamt 262 (174 männlich / 88 weiblich) Mitgliedern. Die Anzahl der Kinder bzw. Jugendlichen beläuft sich auf 76 Personen. Aus dem ursprünglichen Fußballverein entwickelte sich im Laufe der Jahre ein Verein des Breitensports. Er umfasst die nachfolgenden Abteilungen: Fußball im Senioren- und Junioren-/Juniorinnen-Bereich, Volleyball, Aerobic, Gymnastik, Badminton, Leichtathletik und Nordic Walking.

Vorsitzende des Sportverein „Eintracht“ Rodt 1932 e.V.

1932 - ???? Adam Hauprich
???? - 1946 Leonard Schmitz
1946 – 1948 Josef Schröder
1948 – 1949 Nikolaus Otto
1949 – 1950 Anton Trauten
1950 – 1951 Arnold Erberich
1951 – 1952 Matthias Hoffmann
1952 – 1954 Emmerich Mohsem
1954 Christof Denys
1954 – 1962 Emmerich Mohsem
1962 – 1969 Heinrich Koster
1969 – 1970 Gerhard Köhn
1970 – 1972 Emmerich Mohsem
1972 – 1983 Johann Reuter
1983 Franz Cordie
1983 – 1984 Ernst Haupers
1984 – 1985 Paul Reichertz
1986 – 1993 Ernst Haupers
1993 – 1998 Adolf Schappo
1998 – 2000 Erwin Haupers
2000 – 2002 Bruno Wallenborn
2002 – 2004 Rainer Hött
seit 2004 Michael Cordie

Fussballtrainer

1969 – 1977 Rudolf Lörsch
1977 – 1980 Willi Essler
1980 – 1983 Adolf Schappo
1983 – 1986 Herbert Keilen
1986 – 1987 Adolf Schappo
1987 – 1988 Willi Essler
1988 – 1989 Adolf Schappo
1989 – 1991 Axel Henrichs
1991 – 1995 Theo Kaiser
1995 (Hinrunde) Manfred Albrecht
1995 - 1997 Josef Regnery
1997 - 2001 Roland Schmitt
2001 (Hinrunde) Berthold Scheufling
2001 - 2005 Stefan Backes
2005 - 2007 Roland Schmitt
2007 - heute

Dieter Arens

Für unsere Fans!