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50 Jahre „1. Fußball-Club 1958“ e.V. Zemmer

 

Die Entwicklung eines Sportvereins

 

Eine Zeitreise zusammengetragen von Gerhard Krütten und Ralf Conen zum 50-jährigen Stiftungsfest im Jahr 2008.

Fußballsport in Zemmer

Die Geschichte des Zemmerer Sportlebens ist viel älter als der 1. FC Zemmer. Der Verein feiert in diesem Jahr zwar sein 50-jähriges Gründungsfest, Fußball wird in Zemmer jedoch bereits sehr viel länger gespielt. An die Tradition seiner Vorgängervereine hat der 1. FCZ 1958 angeschlossen und diese bis heute fortgesetzt.

Bereits im Jahre 1921 wurde in Zemmer zum ersten Mal in einem Verein Fußball gespielt. 1920 hatte in Würzburg Prälat Carl Moster die Deutsche Jugendkraft (DJK) gegründet. Die DJK verstand sich als Verband zur Förderung von Leibesübungen in den katholischen Vereinen. Der damalige Zemmerer Pastor Eckert griff die Idee auf und man gründete die DJK Zemmer.

Nachdem in den ersten Spielen Lehrgeld bezahlt werden musste, wurde bereits 1927 die Zemmerer Mannschaft Bezirksmeister des DJK-Verbandes im Trierer Raum. Die DJK gehörte damals noch nicht dem DFB an, sie hatte ihre eigenen Verbände.

Die Heimspiele wurden auf dem in gemeinsamer Arbeit hergerichteten Sportplatz ausgetragen. Mit Hacken, Schaufeln und Schubkarren, außerdem mit Dispens von Pastor Eckert – häufig sogar unter seiner Führung – ging man sonntags nach Andacht und Christenlehre an die Arbeit. Die Auswärtsspiele waren zur damaligen Zeit nicht einfach zu bestreiten. Autos gab es noch fast keine und wer im Besitz eines Fahrrades war, konnte sich als wohlhabend bezeichnen. Da große Strecken zu Fuß zurück gelegt werden mussten, hatten alle Spieler eine sehr gute Kondition.

Die Entwicklung der DJK Zemmer endete abrupt. Der Verein wurde am 01.06.1934 – wie alle DJK-Vereine – durch die Nationalsozialisten verboten, wodurch der Fußballsport vorerst zum erliegen kam.

Es folgten die Jahre des Krieges, der auch in den Kreis der Zemmerer Fußballer manche Lücke riss. Trotzdem fanden sich nach dieser furchtbaren Zeit wieder genug tatkräftige Männer, die einen neuen Anfang wagten. Man gründete den Sportverein „Viktoria“ Zemmer.

Die Kameradschaft der Mannschaft aus erfahrenen – teilweise erst kurz zuvor aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrten – und jungen Spielern ist heute noch sprichwörtlich.

Diese Mannschaft der Nachkriegsjahre war auch sportlich hervorragend. Innerhalb kurzer Zeit schaffte man den Aufstieg bis zur 1. Kreisklasse. Leider kam es im Jahr 1953 durch eine innere Krise zur Auflösung des SV „Viktoria“ Zemmer.

Die Gründung des 1. FC Zemmer

Damit beginnt dann im Jahr 1958 die Geschichte des 1. FC Zemmer e.V.. In der Gründungsversammlung am 20.07.1958, der Geburtsstunde unseres heutigen 1. FC Zemmer, wurden die Voraussetzungen für einen Neubeginn geregelt und festgelegt. So wurden als 1. Vereinsvorstand folgende Sportkameraden gewählt:

1.

Vorsitzender

2.

Vorsitzender

Geschäfts-

führer

Kassen-führer

Spielobmann

Beisitzer

 

Jugend-leiter

Josef

Becker

Bernhard Geurts

Heinz

Franz

Klaus

Keilen

Eugen Krämer

Jakob Schommer

Ignaz

Jakobs

Georg Kaleja

Bereits am 10. August stellte man beim Amtsgericht Trier den Antrag auf Eintragung des Vereins in das Vereinsregister.

Das Interesse der Jugend an sportlicher Betätigung war enorm groß und viele der nach 1953 in andere Sportvereine abgewanderten Spieler kamen zurück zu ihrem Heimatverein. Man hatte eine solche Fülle an Spielern, dass sogar eine Reservemannschaft gemeldet werden konnte. Kurze Zeit später folgte die erste Jugendmannschaft und später dann die AH-Mannschaft.

Die stolzesten Erfolge des noch jungen Vereins brachte das Spieljahr 1961/62. Man wurde Staffelsieger in der damaligen C-Klasse und konnte dann noch gegen sehr starke Gegner den Kreismeistertitel erringen. Danach schaffte man auch noch das Double und errang die Kreispokalmeisterschaft. Die Krönung des sportlichen Erfolges bildete dann der Gewinn des Amtspokals des Amtsbürgermeisters aus Ehrang.

Dei diesem Turnier waren nicht nur die starken Mannschaften der Nachbardörfer Schleidweiler, Rodt und Orenhofen vertreten, sondern auch die viele Klassen höher spielenden Kicker aus Pfalzel, Ehrang und Kordel.

Als weiterer Höhepunkt des Jahres 1962 konnte durch große Eigeninitiative und mit Hilfe von Gönnern das neu ausgebaute Spielfeld eingesegnet werden. Der damalige Vorsitzende Josef Kuth sorgte mit seinen guten Verbindungen zum französischen Militär dafür, dass eine Pioniereinheit nach Zemmer verlegt wurde, die enorme Erdbewegungen am Sportplatzgelände tätigte. Lediglich Kraftstoff und Unterkunft waren den Franzosen zu vergüten. Mit einem Sportfest mit Festzelt wurde am 04.08.1962 Einweihung gefeiert.

Dem folgte bereits im Jahr 1967 die Einweihung des bis dahin fertig gestellten Sportheimes. Zur damaligen Zeit war dies etwas ganz besonderes. „Unser Häuschen“, wie die Fußballer auch heute noch sagen, war in denkbar kurzer Zeit in eigener Regie erstellt worden. Den Vorstandsmitgliedern dieser Jahre um den Vorsitzenden Hans Böhm gehören noch heute unser Dank und unsere Anerkennung. Das „Häuschen“ sollte im Laufe der Jahre noch zwei „Erweiterungen“ erfahren bis es seine heutige Form angenommen hat.

Sportlich reichten die Leistungen Ende der 60er Jahre nicht mehr aus, um die erreichte Spielklasse zu halten, so dass man nun längere Jahre in der C-Klasse spielte. Dafür existierte aber bereits ab 1965/66 eine AH-Mannschaft, die bis 2005 eigenständig blieb.

Mit der Neuwahl des Vorstandes im Jahr 1971 wurde Gerhard Krütten zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt hatte er ununterbrochen 30 Jahre bis zum Jahr 2001 inne. Mit dem neuen Vorstand wurde ein Konzept erarbeitet und die Aufgabenstellung des Vereins neu definiert. Hauptaufgabe und –ziel war das sportliche Angebot zu erweitern, den dafür notwendigen Sportstättenbau anzustreben und damit den Verein im öffentlichen Bewusstsein attraktiver werden zu lassen.

Das Hauptaugenmerk lag aber weiterhin beim Fußball. Es wurde eine eigenständige C-Jugend gegründet. Dabei bestand allerdings die Problematik, dass nicht alle Jugendlichen in ihrer Altersklasse eingesetzt werden konnten.

Um dem Rechnung zu tragen, wurde 1982 eine Jugendspielgemeinschaft mit den Vereinen Eintracht Rodt und SV Schleidweiler gegründet.

So konnten sofort 4 Jugendmannschaften in verschiedenen Jugendklassen am Spielbetrieb teilnehmen. Die Jugendspielgemeinschaft existiert ununterbrochen bis zum heutigen Tage.

Um auch im Seniorenbereich in sportlicher Hinsicht einen Aufschwung einzuleiten, wurden nun auch Fußballtrainer verpflichtet. Durchschlagende Erfolge blieben aber dennoch vorerst aus. Die Freude am Fußballspiel blieb trotzdem erhalten.

Im Jahr 1975 feierte man, wenn auch etwas zeitversetzt, in großem Stil ein Sportfest, bei dem „50 Jahre Fußballsport in Zemmer“ der Anlass war und seine Würdigung gefunden hat.

Der Ausbau der Sportstätte wurde in all den Jahren konsequent betrieben. 1976 konnte eine Flutlichtanlage in Betrieb genommen werden. 1981 wurde die erste Erweiterung des Clubhauses in Angriff genommen. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1982. Eigenleistung und Eigeninitiative wurden in diesen Jahren groß geschrieben.

Der nächste Höhepunkt des Vereinslebens bildete dann das Sportfest vom 02. - 05.06.1983, an dem das 25-jährige Bestehen des 1. FC Zemmer gefeiert wurde. Zahlreiche verdiente Mitglieder wurden für ihre Vereinstreue von unserem ehemaligen Kreisvorsitzenden Hermann Schmitt ausgezeichnet. Der besondere Dank galt all denen, die durch ihre Mitarbeit im Vorstand des Vereins und durch ihren Einsatz ermöglicht haben, dass in Zemmer Fußball gespielt werden konnte.

Auch sportlich ging es wieder aufwärts. In der Saison 1984/1985 konnte die erste Mannschaft an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen und nach vielen Jahren wieder eine Meisterschaft feiern. Dem Staffelsieg in der D-Liga Trier-Eifel folgte noch nach Spielen gegen den FC Zerf und den SV Wawern der Titel des Kreismeisters.

Dieser Erfolg wurde auch gebührend mit einem Triumphmarsch durch den Ort gewürdigt. Angeführt vom Musikverein Zemmer zogen die erfolgreichen Fußballer durch Zemmer bis zum Vereinslokal, wo der Erfolg kräftig gefeiert wurde.

Die C-Klasse sollte nun für viele Jahre die sportliche Heimat werden. Hier hatte man sich fest etabliert und spielte etliche Jahre im Mittelfeld der Liga mit.

Das folgte war dann ein trauriges Kapitel des Vereins. Nach dem Abstieg in die D-Klasse musste auf Grund personeller Probleme 1995 der Spielbetrieb der Senioren eingestellt werden. Ohne Unterbrechung weitergeführt wurde jedoch der Frauen-, AH- und Jugendspielbetrieb.

Im Jahr 1998 feierte man das 40-jährige Jubiläum in der Fideihalle. Bei diesem Anlass wurden wiederum zahlreiche verdiente Vereinsmitglieder für ihre Vereinstreue und ihre langjährige Mitarbeit in den Gremien des Vereins ausgezeichnet.

Auch im Vorstand kam es zu Veränderungen. Nach 40 Jahren Vorstandsarbeit – davon 30 Jahre als 1. Vorsitzender – gab Gerhard Krütten im Januar 2001 den Vorsitz ab.

Sein Nachfolger wurde Franz-Josef Krämer, der bereits im Jahr 2000 maßgeblich für einen sportlichen Neubeginn verantwortlich war. Durch die Reaktivierung einiger Spieler und die Rückkehr von 1995 abgewanderter Aktiven konnte man gleich eine spielstarke Mannschaft aufbieten.

Dieses Team erreichte mit 51 Punkten aus 20 Spielen und einem Torverhältnis von 85:28 auf Anhieb die Meisterschaft in der D-Liga Trier-Eifel und damit den Aufstieg in die C-Liga.

In der darauf folgenden Saison blieb der sportliche Erfolg jedoch aus, so dass auch die Personaldecke wieder dünner wurde. Da unsere Nachbarn aus Rodt und Schleidweiler ähnliche Probleme hatten, entschloss man sich, ab 2002 in die Spielgemeinschaft einzutreten.

Was zunächst mit einer Kooperation mit der 2. Mannschaft der SG Schleidweiler/Rodt begann, vervollständigte sich im Jahr 2003 durch den Beitritt des 1. FC Zemmer in die SG.

Ein fester Bestandteil des Vereinlebens waren auch über viele Jahre die „Alten Herren“. Wie bereits erwähnt, wurden diese 1965 gegründet. Fast 20 Jahre fungierte Helmut Adams als Betreuer der AH. Nach 40 Jahren Spielbetrieb als AH Zemmer traten im Jahr 2005 auch die „Alten Herren“ der Spielgemeinschaft bei. Seitdem sind nun alle Fußballer der Großgemeinde Zemmer in der SG Zemmer/Rodt/Schleidweiler beheimatet. Das Verhältnis der Vereine untereinander ist ausgezeichnet und wir glauben, dass wir mit dem Zusammenschluss ein tragfähiges Konzept für die Zukunft haben, das noch für viele Jahre den Fortbestand des Fußballsports in unserer Gemeinde gewährleistet.

Trotz der SG bleibt die Eigenständigkeit der Vereine und damit die Identifikation vor allem der älteren Vereinsmitglieder mit „ihrem“ Verein erhalten. Die jüngeren Spieler sind überwiegend alle zusammen zur Schule gegangen, haben gemeinsam in den Jugendmannschaften gespielt und setzen dies nun im Seniorenbereich fort. Darauf bauen wir für die Zukunft.

Die Jugendspielgemeinschaft

Ein ganz besonderer Bestandteil der Spielgemeinschaft ist die Jugendspielgemeinschaft. Schon 1982 erkannten die Verantwortlichen der Vereine die Notwendigkeit des Zusammenschlusses, um die Jugendlichen in ihrer richtigen Altersklasse spielen zu lassen. Das Foto aus dem Jahr 1983 belegt den großen Zuspruch den die JSG von Beginn an hatte.

Den ersten gemeinsamen Jugend-Sporttagen im August 1982 auf dem Sportplatz in Schleidweiler folgten noch viele weitere Veranstaltungen mit und für die Jugend. Die sportlichen Erfolge dieser nun 26 Jahre lassen sich nicht alle aufzählen. Sicherlich waren aber auch Jahre dabei, in denen es nicht so gut lief. Jedenfalls hat die – im eigenständigen Jugendspielbetrieb der Vereine nicht immer optimal zu leistende Jugendarbeit – durch die jetzt gebildete gemeinsame JSG wesentlich verbesserte Voraussetzungen für diesen Teilbereich des Fußballsports in unserer Gemeinde erfahren.

Momentan kann man festhalten, dass wir über 130 Kinder in unseren zehn Jugendmannschaften haben und alle Mannschaften - von den Bambini bis zur B-Jugend - am Spielbetrieb teilnehmen. Es fehlt lediglich die A-Jugend. Der aktuelle Boom im Jugendfußball hat viele Ursachen. Auf Grund der wachsenden Anzahl der Kinder der Jahrgänge ab Mitte der 90er Jahre haben wir im Jahr 2002 erstmals eine Bambini-Mannschaft gegründet. Nach einem Aufruf im Kindergarten erschienen bereits zum ersten Training über 20 Kinder. Und es wurden immer mehr. In Spitzenzeiten erschienen ca. 35 Kinder zum Bambini-Training. Leider wird diese Entwicklung bald nicht mehr in diesen Dimensionen weiter gehen. Der Jahrgang 2001 wird einer der letzten „starken“ Jahrgänge sein. Danach wird die Anzahl der Kinder wieder weniger.

Auch die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs, nicht zuletzt auch durch die Impulse der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland, haben uns veranlasst mit Mädchenmannschaften am Spielbetrieb teilzunehmen. Die überaus positive Resonanz – wenn auch der ein oder andere Euro Lehrgeld gezahlt wurde – hat uns darin bestärkt, dass diese Entscheidung richtig war. Hieraus wird hoffentlich auch der Nachwuchs für unsere Frauenmannschaft erwachsen.

Der Frauenfußball

Als 1985-86 das Projekt „Zemmerer Frauen – Auf zur Bundesliga“ startete, hatten nur die größten Optimisten erwartet, dass dieses Team mehr als 22 Jahre existieren würde. Angefangen hat alles an Fastnacht 1985. Ingrid Junkes und Gerda Riedel hatten die Idee: Es sollte am Zemmerer Sportfest zur Gaudi ein Frauenfußballspiel statt finden.

Von dem Frauenfußball wie wir ihn heute kennen, war man noch meilenweit entfernt. Erst 1970 hatte der DFB das Frauenfußballverbot aufgehoben, 1974 gab es den ersten Deutschen Frauenfußballmeister und 1982 das erste Länderspiel. Der Höhepunkt dieser dann einsetzenden tollen Entwicklung sind sicherlich die beiden Weltmeistertitel 2003 und 2007 und die Vorfreude auf die Frauen-WM 2011 in Deutschland.

Doch zurück nach Zemmer: Tatsächlich meldeten sich nach dem Aufruf 1985 genügend Frauen für zwei Mannschaften. So begannen die Vorbereitungen. Gerda Riedel trainierte die Frauen und zeigte, dass nicht nur Männer mit dem Ball umgehen konnten. Natürlich wurde die Idee von vielen ins lächerliche gezogen, doch die Frauen ließen sich nicht beirren und gingen ihren Weg konsequent weiter.

Es wurde eine jüngere und eine ältere Mannschaft gebildet. Die Mannschaften wurden „Alte Schachteln“ und „Junge Hüpfer“ genannt.

An Zuschauern mangelte es nicht. Doch viele davon kamen nur um etwas zum Lachen zu haben. Trotzdem war es eine Riesen-Gaudi und es gab Lob von allen Seiten dafür, dass man so etwas überhaupt zu Stande gebracht hatte. Das Spiel endete 4:0 für die Alten Schachteln. Beide Mannschaften bekamen eine Kiste Sekt und somit wurde kräftig gefeiert.

Doch das war nur der Anfang: Nach diesem Sportfest fragten einige begeisterte Frauen, ob man nicht weiter trainieren könnte, da es doch so viel Spaß gemacht hat. So wurde fleißig trainiert und die Erfolgsgeschichte begann. Mit der Zeit hörten viele ältere Frauen auf, aber es kamen auch einige junge Frauen hinzu. Freundschaftsspiele wurden organisiert. Es wurde nach Trikots gefragt und der Vorschlag zur Teilnahme an der Punktrunde wurde diskutiert. Die Frauen kamen dem regelmäßigen Spielbetrieb immer näher. Endlich wurde auch ein Trainer gefunden: Wolfgang Weiler.

Er war bereit seine Zeit für die Frauen zu opfern. Das Wichtigste brachte er den Frauen bei: Laufen, laufen, laufen, …. Technik, Ballgefühl und vor allem Spaß haben, kamen erst später dazu. Im Jahr 1988 starteten die Frauen die erste Punktrunde. Seitdem spielen sie mal mehr, mal weniger erfolgreich. Es gab Aufstiege in die Rheinlandliga und natürlich auch Abstiege. Das ist Frauenfußball. Nicht anders als bei Männern.

Die Schiedsrichter

Ein ganz besonderer Dank gebührt den beiden Schiedsrichtern des 1. FC Zemmer: Ferdinand Wagner und Friedbert Müller.

Ferdinand Wagner pfiff von 1959 bis 2002, insgesamt über 43 Jahre. Friedbert Müller begann 1983 und ist heute noch aktiv. Zusammen kommen sie auf 68 Jahre Schiedsrichtertätigkeit.

Dies ist eine bemerkenswerte Leistung der beiden Sportkameraden, besonders wenn man bedenkt, wie schwierig es heute ist Schiedsrichternachwuchs zu bekommen.

Für unsere Fans!